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Elternstimmen

Was sagen die Eltern zum Waldkindergarten Räuberhöhle in Seefeld?

Stimmen der Eltern

Elternstimme 2017:

Bewegende Momente liegen hinter uns:
Vorletztes Wochenende hatte unsere Tochter ihren „Rauswurf“, das Ritual, mit dem die „Großen“ offiziell aus dem Kindergarten entlassen werden.
Gestern war der allerletzte Tag der Ferienbetreuung im Wald. Am Schluß haben die Vorschulkinder die Namensschilder von ihren Garderobenhaken abgeschraubt und anschließend ein letztes Mal das uns allen inzwischen so wohl vertraute Abschlußkreislied gesungen.
Das waren sehr emotionale Momente, da das nicht nur für unsere Tochter sondern auch für uns als Eltern den Abschluss einer sehr, sehr schönen Lebensphase bedeutet.

Ich gebe zu, mich nie sonderlich tiefgreifend mit den unterschiedlichen Pädagogikkonzepten auseinandergesetzt zu haben, für mich war es primär das Bauchgefühl, daß drei Jahre im Wald einfach ein ganz besonderes Geschenk für ein Kind sein müssen, welches mich zum Waldkindergarten gebracht hat.
Daß Kinder etwas mehr aus so einer Einrichtung mitnehmen, in der sie tagtäglich von etwas viel größerem und mächtigerem umgeben sind, dessen Regeln es unbedingt zu befolgen gilt und das so reich an Entdeckungsmöglichkeiten ist, liegt irgendwie auf der Hand…
Natürlich hat man selbst und so mancher Großelternteil da im Vorfeld dennoch gewisse Zweifel. Diese reichen von „Was machen die Kinder bei Regen, was bei Sturm, was bei -5°C?“ über „Halten die das aus? Sind die nicht dauernd krank? Ist unser Kind nicht zu zart für so ein Boot-Camp?“ bis hin zu „Was sind das wohl für Leute, die man da trifft? Tauschen die sich vielleicht privat über Methoden aus, wie man Schurwollepullover noch kratzender stricken kann?“.

Im März 2014 hatten wir dann bei herrlich erfrischendem Nieselregen unseren Schnuppertag und einen ersten Einblick in den Waldalltag und ließen uns davon nicht abschrecken.

Zum Beginn des Kindergartenjahres 2014/15 ging’s dann endlich los und wir hatten unsere Eingewöhnungswoche, während der jeweils einer von uns Eltern unsere Tochter in den Wald begleiten durfte. Dabei haben wir gleich von den Kindern und dem Team die meisten Zweifel aus dem Weg geräumt bekommen:
Getreu dem abgedroschenen Motto, daß es kein schlechtes Wetter gäbe, sondern nur unpassende Kleidung durften wir zusehen, wie engagiert die Kinder auch nach vier oder fünf Stunden draussen immer noch bis zu den Ellenbogen in Baazlöchern (terminus technicus: „Matschepampe“) graben. Möglich wird das ganze durch mehrschichtige Unterbekleidung („Zwiebelmode“), gute Regenklamotten und nicht zuletzt durch den Kreislauf der Kinder, der sich offensichtlich sehr schnell an die Notwendigkeiten des Outdoorlebens anpasst. Waldkindergartenkinder scheinen immer warme Hände zu haben. Nicht unbedingt saubere, aber warme!
Auch, wenn es unterschiedliche Ausprägungen der Outdoorlastigkeit zwischen den einzelnen Waldkindergärten gibt, darf man sich darunter aber kein Ausbildungslager für militärische Elitetruppen vorstellen: Für wirklich gefährliche Wetterlagen (Wind- oder Schneebruchgefahr) gibt es einen Schutzraum im Gemeindehaus, für die Essenspause bei Regenwetter oder zum Aufwärmen nach langen Winterwanderungen gibt es einen Bauwagen mit Heizung, in dem die Kinder auch mal malen oder Bücher anschauen können.
Aus heutiger Sicht kann ich sagen: die oben befürchteten -5°C wurden in den letzten drei Jahren mehrfach um bis zu 15°C unterschritten und eine besondere Zunahme von Krankheitsfällen war nicht zu verzeichnen – im Gegenteil, der „KiTa-Virus“, der unsere gesamte Familie während der zwei Jahre davor mindestens im Quartalsrhythmus danieder gestreckt hat, blieb seither aus. Das mag einerseits damit zu tun haben, daß Waldkindergartenkinder eher weniger mit Dingen spielen, die man abwechselnd in den Mund steckt und die sich daher prima zum Keimaustausch eignen, andererseits bestimmt auch an nicht mehr nennenswert vorhandener Heizungsluft mit den bekannten Auswirkungen auf Schleimhäute und zu guter Letzt vielleicht auch an einem von der Waldumgebung trainierten Immunsystem.

Zu meiner anfänglichen Verwunderung trägt auch keiner der anwesenden Eltern selbst gestrickte Schurwolle, obwohl es das Wetter bisweilen zugelassen hätte, aber das nur nebenbei. Die Chemie in der Elternschaft hat auf Anhieb gestimmt, was nicht zuletzt wohl dem Prinzip der Elterninitiative (aus der der Kindergarten heraus gegründet wurde und auf dessen Basis er immer noch so erfolgreich läuft) geschuldet sein dürfte:
Natürlich geht man mit ca. drei bis vier Werktagen pro Jahr, einer rollierenden Putzdienstverpflichtung, einer individuellen organisatorischen oder handwerklichen Aufgabe und der manchmal eintretenden Notwendigkeit der Vertretung einer Erzieherin durch einen Elternteil schon etwas mehr Verpflichtung zum persönlichen Engagement ein als in einer Regelinstitution, aber genau das ist der Reiz an der Sache: Man kann sich selbst beliebig gestalterisch einbringen, daß es nach kurzem nicht mehr nur „der Kindergarten“ sondern „unser Kindergarten“ ist. Als augenfälligste Beispiele dieser Gestaltungsmöglichkeiten fallen dem aufmerksamen Spaziergänger der nagelneue „runden Tisch“, die geniale Sandkastenabdeckung, die Heckenbepflanzung und die Wandgestaltung des Wasserpumpenhäuschens ins Auge: alles – ebenso wie diese Internetpräsenz – selbst gemacht!

Ich denke, in einer Regelinstitution, in der man nur „Konsument“ von (vor-)gegebenem ist, ist bei weitem kein so selbstverständlicher Zusammenhalt innerhalb der Elternschaft zu erwarten, wie wir es hier erleben durften – auch das ein Grund für den nicht unerheblichen Wehmutstropfen der uns nun in die Sommerferien begleitet und und der den darauf folgenden Schulstart noch ziemlich weit weg erscheinen läßt.

 

Elternstimme 2017:

Jeder Baum braucht starke Wurzeln, um hoch hinaus wachsen zu können.

Der Waldkindergarten gibt unseren Kindern Halt, weit über die Kindergartenzeit hinaus. Sie wachsen dank der liebevollen Begleitung der Erzieherinnen jeden Tag ein Stückchen, sei es beim Überwinden von steilen Wegen oder beim Zusammenspiel in der Gruppe. Unterwegs im Wald nehmen die Kinder vieles ganz nebenbei mit, wie die unterschiedlichen Pflanzen im Wandel der Jahreszeiten oder dass die Gruppe schneller ans Ziel kommt, wenn die Großen den Kleineren helfen.

Es ist wirklich schön zu sehen wie diese so wichtigen Fähigkeiten und Erkenntnisse auch im Schulalter noch vorhanden sind und ausgebaut werden können. Ich als Mutter durfte in den sieben Jahren viel mitnehmen, auch wir Eltern haben echte Freunde gefunden, da wir uns nicht nur flüchtig auf dem Flur getroffen haben, sondern gemeinsam den Kindergarten mit und für unsere Kinder gestalten durften.

Unsere Kleine ist nun ganz groß und fliegt im Sommer aus dem Kindergarten. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen, weil wir sicher sind, dass auch sie hervorragend gerüstet ist. Dennoch ist da auch eine Träne im Knopfloch, da wir diese wunderbare Zeit vermissen werden.

DANKE!!!

Elternstimme 2017:

Unser Sohn geht seit drei Jahren und unsere Tochter seit über einem Jahr in den Waldkindergarten in Seefeld.

Wir hatten damals schon viel Positives von Bekannten gehört und uns zu einem Schnuppertag angemeldet. Nach unserem Besuch im Wald waren wir ganz verzaubert von der besonderen Atmosphäre des Platzes und dem respektvollen Umgang untereinander. Es stand ganz schnell fest, dass wir uns keinen anderen Kindergarten für unsere Kinder mehr vorstellen konnten.

Ganz besonders schätzen wir den intensiven Kontakt zu den Erzieherinnen und den anderen Eltern, es fühlt sich fast an wie ein zweites Zuhause und jeder kann seine eigenen Ideen miteinbringen. Unsere Erzieherinnen sind alle sehr engagiert und kümmern sich um viele Belange, die über den „normalen“ Kindergartenalltag hinausgehen.

Wir fühlen uns hier einfach rundum wohl und die Kinder bestens aufgehoben. Die Kleinen können im Wald ihre Fantasie wunderbar ausleben; es gibt immer wieder neues zu entdecken. Die Kinder können mit allen Sinnen die Welt erleben, ausprobieren und verstehen. Auch lernen sie achtsamen Umgang miteinander und es gibt feste Rituale, was uns als Eltern sehr wichtig ist. Am liebsten gehen unsere Kinder in den Kindergarten, wenn richtiges Matschwetter ist. Dann wird Matschepampe gemacht und Lehmkugeln geformt, die dann mit leuchtenden Augen mit nach Hause gebracht werden. Die Höhepunkte der Woche sind für meine Kinder im Winter der „Suppen-Tag“ bzw. im Sommer der „Teile-Tag“. Meine Tochter liebt es, mit den anderen Kindern zusammen Gemüse zu schnippeln, zu kochen und dabei zu plaudern, sie will nie am Suppentag fehlen.

Elternstimme 2017:

Meine Kinder,  3 und 5 Jahre alt,  besuchen beide den Waldkindergarten in Seefeld. Sie leben den Vormittag im Wald. Sie lernen und verinnerlichen, dass sie ein Teil von dieser großen, wunderbaren Natur sind und wie sie dieser mit Achtsamkeit  begegnen. Sie spüren wie das Wetter, die Jahreszeiten auf sie einen großen Einfluss ausüben und begreifen sich so immer mehr als Teil davon. Als Teil einer Sache, die  auch zu schützen ist, für die wir Verantwortung tragen. Aber nicht nur diese Art Verantwortung ist präsent, auch die den anderen Kindern gegenüber wird ihnen von den wundervollen Erziehern gezeigt. Das Team des Waldkindergartens nimmt meine Kinder und mich ernst, gibt uns einen Platz in der Waldkindergartenfamilie und gibt ihnen den Raum, sich selbst zu sehen und dadurch selbstbewusst groß zu werden.

Meine Kinder sind schon so ans draußen sein gewöhnt, dass sie mittags gar nicht rein kommen möchten und haben eine großartige Ausdauer erlangt.

Dem Team gelingt es, meine Kinder nicht einfach zu beschäftigen damit ich arbeiten kann, sondern sie tatsächlich ein sehr prägendes Stück ihres Lebens zu begleiten und ich bin ihnen sehr dankbar und verbunden für die Unterstützung.

Waldmama

Waldkindereltern, 2016:

Ich habe zwei Töchter und beide waren im Waldkindergarten Seefeld. Zweimal haben wir aus Bequemlichkeit den herkömmlichen Kindergarten im Ort ausprobiert und es bitter bereut. Auch wir sind jahrelang jeden Morgen gerne gefahren, weil wir wußten im Wald ist alles gut. Die Mädchen haben es geliebt. Das Wetter war nie ein Problem, es war einfach ein Teil des Waldalltages und hat dazugehört. Egal ob Dauerregen oder -15 Grad mit der passenden Kleidung überhaupt kein Thema. Sie konnten ganz in Ruhe in die Jahreszeiten eintauchen, mit ihren Steckenpferden durch ihre magische Welt galoppieren, schnitzen, malen, klettern, Kind sein in mitten der Natur.
Der Geräuschpegel ist herrlich niedrig und nicht zu vergleichen mit dem in geschlossenen Räumen.
Die Kinder lernen durch die Natur wunderbar ihre Grenzen kennen und, daß man oft einfach nur zusammen weiterkommt und sich helfen muss um natürliche Hindernisse zu überwinden.
Meine Töchter haben die Waldjahre sehr geprägt und sie sind mir mit ihrem Wissen über Pflanzen und Tiere oft weit voraus. Beide durften sich, dank eines liebevollen Erzieherteams, zu ganz selbstständigen, kreativen und selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln, kennen ihre Stärken und Schwächen und können sich in Konflikten behaupten und auch einigen.
Hätte ich 20 Kinder, ich würde sie alle in den Waldkindergarten „Räuberhöhle“ schicken. :-)) Es war eine herrliche Zeit mit den romantischsten Laternenumzügen und den schönsten Frühlingsfesten, die ich so erleben durfte.
Danke für eine wunderbar unbeschwerte, gesunde Zeit!

 

Waldkindereltern, 2012:

Anfang des Jahres stand unser Umzug ins Fünfseenland bevor. Aus der Ferne googelte ich für unseren Sohn M. sämtliche Kindergärten, las Kindergartenkonzeptionen, stöberte online in farbenfrohen Bildergalerien und war begeistert über das vielfältige Angebot an Kindergärten. Besuche in verschiedenen Einrichtungen, diverse Schnuppertage folgten … Ernüchterung … Was sich als die Idealeinrichtung im Internet präsentierte, war nichts als ein auf elterliche Fürsorgeinstinkte zugeschnittener Hochglanzcover mit mäßiger Besetzung.
Erst der Besuch im Waldkindergarten „Räuberhöhle“, ein einzigartiges Erzieherteam, eine offene Elternschaft in Kombination mit der kindgerechten Waldpädagogik ließ unsere Herzen höher schlagen. Seit November streunert Magnus nun mit seinen Waldfreunden durch den Törringer Wald und kommt jeden Tag zufrieden und erfüllt nach Hause.

Waldkindereltern, 2012:

Wir sind seit Anfang Januar im Waldkindergarten. Ich bin begeistert von der Organisation und Kommunikation unter Erziehern und Eltern, sowie der tollen Zusammenarbeit mit viel Engagement. Unser Erzieherteam achtet zudem sehr auf ein gutes, soziales Miteinander unter den Kindern und führt die Kinder spielerisch an den Umgang und die Vielfalt der Natur heran. Übrigens beschwert sich meine Tochter, wenn es zu wenig regnet, denn dann kann man nur wenig Pfützenhüpfen und keine Matschepampe machen!

Waldkindereltern, 2012:

Jeden Tag hole ich mittags glückliche Kinder aus dem Wald ab. Ob es regnet, sonnig ist, schneit oder stürmt, die Kinder steigen zufrieden, ausgelassen und mehr oder weniger lehmig – sandig ins Auto. Nach 6 Jahren, die ich meine Kinder von Steinebach nach Seefeld in den Waldkindergarten fahren muss, habe ich noch nicht einen einzigen Tag bereut. Der Waldkindergarten entspricht den kindlichen Bedürfnissen in idealer Weise.

Waldkindereltern, 2012:

Es ist als tauche man in eine „Astrid Lindgren-Welt“ ein. So harmonisch und mit der Natur lebend, bewegen sich die Kinder im Wald, der Raum zum Atmen, Toben und Lernen bietet. Es sind die schönsten Kindergartenjahre, die wir unseren Kindern bieten können. Unsere Kinder sind immer ausgeglichen und freudig aus dem Wald nach Hause gekommen. Es ist ein riesiges Geschenk diese Kindergartenjahre, dass sich die Kinder an den Bildern der Natur erfreuen und dies auch formulieren können. Sie finden somit für ihr ganzes Leben einen Ort der Ruhe und Entspannung, um neue Energien zu tanken.

Waldkindereltern, 2012 :

Jede Waldmutter kennt die mitleidvollen und ungläubigen Blicke zusammen mit der Frage: „Die Kinder sind wirklich immer draußen und was machen sie wenn es so richtig regnet?“ Darauf sage ich dann immer: „Das, was alle Kinder gern tun würden: Matsche-Patsche!“ Ich kann mich noch sehr gut an das Strahlen in den Augen und das Lachen erinnern, als ich meinen Sohn zum ersten Mal von oben bis unten eingedreckt am Bauwagen in Empfang nahm. Doch Waldkindergarten ist viel mehr als Abenteuer und Schmutz. Die Kinder erleben die Jahreszeiten viel intensiver und beobachten ihre Umgebung viel genauer. Jeden Tag sehe ich meinen Sohn in dieser Gruppe wachsen.

Waldkindereltern, 2012:

N. krabbelt aus dem Bett, schaut aus dem Fenster: „Mama, super! Endlich Regen, dann gibt’s wieder Matschepampe. Schnell zum Kindergarten“.
Nils steht an seinem 3. Geburtstag auf. Der erste Kommentar zu seinem Ehrentag: „Jaaaa, ich bin drei. Jetzt darf ich endlich schnitzen im Kindergarten!“

Waldkindereltern, 2012:

C. antwortet, befragt nach dem, was ihr im Waldkindergarten besonders gut gefällt: „Da kann ich meine Freunde treffen und die ganzen schönen Bäume bewundern.”

Waldkindereltern, 2012:

Seit 3 Jahren geht unsere Tochter L. in den Waldkindergarten in Seefeld. Dabei ist für sie völlig unwichtig, wie das Wetter ist. Denn es gibt tatsächlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung … L. lernt viel über den Wald, die Pflanzen, Bäume, Blumen und Tiere die es dort gibt. Es macht ihr viel Spaß sich draußen zu bewegen und was sie ganz fest verinnerlicht hat ist, dass man keinen Müll in die Natur werfen darf! Auch bei unseren täglichen Spaziergängen mit unserem Hund sammelt sie stets jeden Müll auf, den sie am Wegesrand findet und entsorgt ihn dann zuhause, so wie sie es im Kindergarten bei den täglichen Gängen durch den Wald gelernt hat.

Waldkindereltern, 2012:

Es ist ein schönes Gefühl, dass unser Sohn den Waldkindergarten Seefeld besucht. Ihn jeden Tag morgens glücklich abzugeben und mittags ausgeglichen abzuholen, macht uns viel Freude. Wir schätzen dabei die Erzieherinnen sehr, die immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen haben und uns mit Rat und Tat beistehen. Ich glaube, wenn es zu meiner Zeit einen Waldkindergarten gegeben hätte, hätte ich mir nichts mehr gewünscht, als selbst ein richtiges Waldkindergartenkind zu sein.

Waldkindereltern, 2012:

Als Mutter habe ich das befriedigende Gefühl, dass unsere Tochter alles bekommen hat, was sie in dieser immer noch sehr prägenden Kindergartenzeit gebraucht hat. Ich sehe heute ein selbstbewusstes Mädchen, die weiß was sie kann und die in der Lage ist, ihren Weg in der Schule weiter gut zu gehen.

Waldkindereltern, 2012:

„Mama, guck mal, ein Himmelsschlüssel.“
„Papa, hör mal, eine Amsel.“
„Oh, Mama, es ist keine Spinne, es ist eine KREUZSPINNE.“
Im Waldkindergarten wird Natur erlebt, mit allen Sinnen, und wird so zu einem geliebten und selbstverständlichen Teil des Lebens – ein besseres Naturschutzprogramm für Kinder gibt es nicht.

Waldkindereltern, 2012:

Unsere Kinder besuchten zuerst einen „normalen“ Kindergarten in München. Wir mussten hier leider feststellen, dass es ein erhöhtes Agressionsniveau unter den Kindern gab und die Kinder in ihren Konflikten untereinander allein gelassen wurden, was oft zu handgreiflichen Auseinandersetzungen führte. Seit unsere Kinder nun im Waldkindergarten sind, erleben wir eine ganz neue Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft der Kinder untereinander – gefördert von Umgebung und Erzieherinnen. Das tägliche Gegeneinander im alten Kindergarten ist nun einem Miteinander gewichen! Und was extrem auffällt: die Kinder sind seit einem halben Jahr nicht einmal wirklich krank gewesen! Unser drittes Kind wird auf jeden Fall auch ein „Waldkindergartenkind“!

Waldkindereltern, 2012:

Als Eltern neigt man dazu, seinen Kindern etwas Gutes tun zu wollen, in dem man für sie einen Kindergarten sucht, wo die Luft mit Filtern gereinigt wird, der Boden klinisch sauber ist, Ecken und Kanten abgeschliffen sind, ein Thermostat permanente Raumtemperatur garantiert und ein Hochglanzprospekt Englischkurse ab 3 Jahren anbietet. Auch uns als Eltern hat das angesprochen, jedoch hatten wir den Eindruck, dass unseren Kindern in dieser sterilen Büroatmosphäre ein paar wichtige Erfahrungen fehlen und empfanden den Waldkindergarten als kindgerechter. Nach zwei Jahren im Seefelder Waldkindergarten möchten wir nun tatsächlich keinen Tag mehr vermissen – im Gegenteil, beide Kinder sind enttäuscht, wenn am Wochenende oder in den Ferien kein Kindergarten ist. Besonders fällt uns auf, dass neben dem Verständnis für den Wald in seinen Kreisläufen und Abhängigkeiten unsere beiden Kinder die Natur bewusst erleben und dass sie selbständig ihre Geheimnisse und Schönheit weiter entdecken wollen. Insbesondere im freien Spiel sind beide unglaublich kreativ und phantasievoll. Der Wald fordert die Kinder aber auch. So haben sie gemerkt, dass sie schwierige Situationen mit gegenseitiger Unterstützung und verstärkter Kommunikation besser meistern können. Und einfach erstaunlich ist, dass trotz – oder wahrscheinlich gerade wegen – der viel widrigeren Bedingungen unsere Kinder unglaublich geschickt, körperlich fit und nahezu nie krank sind.

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